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Rudolf Pastor (* 1912  † 1999)* 09. 12. 1912    † 08. 09.1999


  • Ehrenvorsitzender des Turngau Köln
  • Ehrenvorsitzender des Deutzer Turnverein
  • Ehrenmitglied des Rheinischen Turnerbundes
  • Ehrenmitglied des Turngau Köln
  • Mitglied ehrenhalber des Londoner Gymnastik- und Turnverband
  • Ehrenmitglied des Flandrischen Turnverbandes
  • Nachgezeichnet aus Unterlagen und persönlichen Begegnungen

 

Turnen eine Botschaft – ein Lebensweg mit Ehrenämtern

von Horst Maas


Kurz vor dem ersten Weltkrieg geboren, fand er nach dem Umzug der Familie nach Köln-Deutz, als 9jähriger, 1921 Anschluß im Deutzer Turnverein von 1878. Bereits 1930 legte er die Vorturnerprüfung ab und gab seine turnerischen Kenntnisse und Fähigkeiten weiter. In den Jahren von 1930 bis 1934 war er Vereins-, Bezirks- bzw. Gaujugendwart sowie ab 1935 Vorstandsmitglied im Deutzer TV. Nach dem zweiten Weltkrieg organisierte er mit dem Vorstand den Wiederaufbau des Traditionsvereins, Deutzer TV. Als zweiter Vorsitzender trug er in den Jahren 1952 bis 1955 und als erster Vorsitzender in den Jahren 1955 bis 1965 Verantwortung. Die Verbandsarbeit im Turngau Köln nahm er 1961 als Beisitzer auf, wurde 1963 zweiter Vorsitzender und 1967 erster Vorsitzender.

Nach 10 Jahren wechselte er in das Präsidium des Rheinischen Turnerbundes, dem er als Beisitzer und Mitglied verschiedener Ausschüsse sowie als Repräsentant bis 1988 ange-hörte. Sein Wissen und seine Erfahrung brachte er in Fragen der Verwaltung und Finanzen, im Zusammenhang mit den Neubaumaßnahmen der Landesturn-schule/RTB-Verwaltung Berg.-Gladbach sowie in Rechts- und Ehrungsangelegenhei-ten ein.

Insgesamt 11 Jahre gehörte er dem Vorstand des StadtSportBund Köln an, davon 9 Jahre als stellvertretender Vorsitzender und 1 Jahr als Vorsitzender.

Die vorliegenden Daten sind nur Anhaltspunkte und geben nur unzureichend wieder, dass "Turnen" sein Lebensinhalt war. Geprägt von der wechselvollen Geschichte seiner Zeit, stützte er Tradition und Werte. Den Wandel von Entwicklungen und Erkenntnissen begleitete bzw. beeinflußte er mit einem Gespür für zeitgemäße Zielsetzungen. Konstruktiv mitzuwirken, sich uneigennützig einzubringen und zu helfen, waren Zeichen seines ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft.

Seine Art, Dinge anzusprechen bzw. anzugehen, wirkte verbindlich, kompetent und  überzeugend. Bei allen Problemen einen Weg zu finden, die positiven Aspekte herauszuarbeiten und den Humor nicht zu verlieren, entsprach seinem Anspruch und seinem Beitrag, der Sache dienlich zu sein. Der Beruf als selbständiger Kaufmann gab ihm den erforderlichen Freiraum, sich einzubringen. Rückblickend sagte er mir einmal: "Junge, es war eine schöne, mitunter auch schwierige Zeit und das ganze Engagement hat mich außer Zeit auch viel Geld gekostet, doch ich würde es wieder so machen."

Turnen war seine Botschaft.

Der Deutsche Turnerbund ehrte ihn mit der Walter-Kolb-Plakette und der Rheinische Turnerbund mit der Willi-Schwarz-Plakette. Der Bundespräsident verlieh ihm das Bundesverdienstkreuz und die Stadt Köln sowie der StadtSportbund Köln zeichneten ihn mit Ehrenurkunden für herausragende Verdienste für den Sport in Köln aus.

Turnen in Köln - Eine Marke des Turnverbandes Köln 1897 e.V.

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