6. Rang bei der Korfball WM in Taiwan

Sehr deutlich ging das letzte Spiel der Korfball-Nationalmannschaft mit 10:26 gegen Surinam verloren. Das war weniger als erhofft, aber die Qualifikationen für die World Games 2025 und die EM 2024 wurden erreicht.

Foto: Küpper

Sieben intensive Spiele in zehn Tagen bei der Korfball WM in Taiwan waren zu viel für das deutsche Team. Das Spiel um Platz fünf verlor die Auswahl des Deutschen Turner Bundes (DTB) überraschend deutlich gegen Surinam (Südamerika) mit 10:26 (Halbzeit 5:12).  Teammanager Jochen Schittkowski sagte: „So wollten wir uns nicht vorführen lassen. Und so wollten wir die WM nicht abschließen.“

Nach vier Siegen in den Vorrundenspielen (gegen Japan, Australien, Indien und England) fehlte den deutschen Korfballern ein Korb zum Halbfinale, denn das entscheidende Spiel gegen die Tschechische Republik ging knapp mit 19:20 verloren. Im „kleinen Halbfinale um die Qualifikation für die Ränge 5 bis 8“ konnte England zum zweiten Mal in diesem Turnier klar mit 20:14 besiegt werden.

Foto: Küpper

Frühere Duelle gegen Surinam hatte Deutschland noch gewonnen und zunächst lief das Spiel um Rang 5 auch gut für das Team von Coach Wilco van den Bos. Sein Team führte nach dem ersten Viertel mit 3:2. Dann aber drehte Surinam auf und gewann die folgenden Viertel jeweils klar mit 9:2 und 9:1. Damit war das Spiel natürlich entschieden – jede und jeder Aktive bekam noch ein paar Minuten Spielzeit.

Weltmeister wurden Seriensieger Niederlande, die im Endspiel die Gastgeber Taiwan ebenfalls klar mit 27:9 besiegten. Taiwan hatte in einem spannenden Halbfinale Belgien mit 21:19 besiegt, die dann die Bronzemedaille gewannen.

Steffen Heppekausen vom TuS Schildgen war mit 26 Körben der treffsicherste deutsche Spieler des Turniers; bei den Damen trafen Lea Witthaus (21 Treffer) und Anna Orth (15 Korberfolge) am besten.

Aus den rheinischen Korfballvereinen waren bei der WM dabei Kapitän Jan Heming, Steffen Heppekausen, Thomas Freund, Theo Nowak, Sandra Küpper, Jana Kierdorf (alle TuS Schildgen) und Anna Orth (SG Pegasus).

Pressemitteilung: Anne Küpper

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